Nachlese Mediasurfer 2014

Am 06.05.2015 wurde der Deutsch LK Q2 von Frau Schneider zur Preisverleihung des Mediasurfers 2014 eingeladen. Zunächst glaubten wir nicht daran, dass wir bei dem Wettbewerb irgendetwas gewinnen würden, wir freuten uns aber sehr auf die Fahrt nach Kassel und das damit verbundene Event, welches im Cineplex-Kino stattfand.
Die Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen) hat unter der Schirmherrschaft des Hessischen Kultusministers, Prof. Dr. R. Alexander Lorz, in Kassel zum zwölften Mal den MediaSurfer – MedienKompetenzPreis Hessen verliehen. Der Preis ging an 13 stolze Gewinner-Gruppen, die die fachkundige Jury mit ihren medienpädagogischen Leistungen überzeugen konnten.
Mit uns hatten sich über 1.200 Kinder und Jugendliche aus ganz Hessen mit ihren Medienprojekten beworben, um die begehrte Auszeichnung zu erhalten. Dabei reichte die Palette von Trickfilmen über Videoreportagen und Hörgeschichten bis hin zu multimedialen Projekten. Aus der großen Zahl der Einreichungen wählte die MediaSurfer-Jury insgesamt 13 Projekte aus. Sie dürfen sich offiziell „MediaSurfer 2014“ nennen. Die Gewinnergruppen erhalten Preisgelder in Höhe von insgesamt 15.000 Euro für die weitere medienpädagogische Arbeit.
Joachim Becker, Direktor der LPR Hessen, freut sich über die große Resonanz am MedienKompetenzPreis Hessen: „Ich kann nur sagen: Alle Gruppen habe ganze Arbeit geleistet! Und auch wenn nicht alle Gruppen ein Preisgeld erhalten, sind sie doch alle Gewinner! Die geleistete medienpädagogische Arbeit hat mich in diesem Jahr wieder sehr beeindruckt und zeigt, dass wir uns in die richtige Richtung bewegen. Ich hoffe, dass alle Gruppen weiterhin medienpädagogisch arbeiten und auch andere Einrichtungen zur Medienarbeit motivieren“, so Becker.
Erst gegen Ende der Veranstaltung wurden wir dann von unserer Anspannung erlöst und erhielten den ersten Preis in der Alterskategorie 4. Wir sind der Meinung, dass es sich lohnt, an einem solchen Wettbewerb teilzunehmen, denn mit unserem Preis bekamen wir auch ein Preisgeld von 1500 Euro für unsere Schule. Mit diesem Geld kann die Schule neue medienpädagogische Projekte realisieren.
Im Anschluss gab es noch eine Aftershow-Party mit großem Büffet und zwei Schülerinnen aus unserem Kurs nahmen ein Interview mit Sat1 auf, welches durchaus auch die kritische Seite bezüglich des Umgangs mit neuen Medien thematisiert.
Am späten Abend kamen wir dann erschöpft (aber glücklich) in Büdingen an.

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WEG Benutzeroberfläche (Version 1.0)

Es hat eine ganze Woche gedauert, aber nun ist sie fertig: Unsere (einheitliche) Benutzeroberfläche für unsere Tablets. Es war nicht schwierig sich eine Benutzeroberfläche auszudenken und bestimmte Apps auszusuchen, aber das Ganze musste auf 32 Tablets aufgespielt werden und ich habe leider noch keine App gefunden, mit der man seinen Bildschirm (Oberfläche inkl. Apps) auf andere Tablets spiegeln kann. Vielleicht hat jemand von Euch eine Idee?

Buchmesse FFM 2014 – Die Preisverleihung

Hier ein visueller Eindruck unserer Erlebnisse in Frankfurt bei der Buchmesse:

Feedbackrunde zum Projekt: Pro und Contra

„Nur aus dem Pro und Contra entsteht eine gesicherte Meinung.“, 

sagte Heinz Kriwet (*1931; dt. Topmanager und bis 1996 Vorstandsvorsitzender der Thyssen AG) einmal.

Am Dienstag, den 17.06.2014, haben wir eine Feedbackrunde zum Projekt gemacht und es war sehr spannend, welches Meinungsbild sich ergeben hat. Die Schülerinnen waren insgesamt sehr angetan davon, dass sie überhaupt am Projekt teilnehmen konnten, wobei keine einzige sich vorstellen konnte, immer oder noch länger als 5 Wochen so zu arbeiten. Als schöne Abwechslung wurde das Projekt gesehen und eine Schülerin erkannte, dass es so sehr schwierig sei z. B. neue Kompetenzen (Interpretationen richtig formulieren etc.) zu lernen. Für unser Projekt arbeiteten die Schülerinnen häufig mit bereits im „normalen“ Unterricht gelernte Kompetenzen. Lediglich technische Kompetenzen, welche für die Umsetzung der Arbeitsaufträge wichtig waren, mussten neu erlernt werden.

Was sich am Ende jedoch sehen lässt, sind natürlich die digitalen Portfolios. Sie sehen toll aus und auch die Inhalte (Videos, Audioaufnahmen etc.) sind toll und vieles davon kann man im normalen Unterricht gar nicht leisten. Die Schülerinnen empfanden die Projektzeit insgesamt als „anstrengend“, was sicherlich auch daran lag, dass der Arbeitsreader sehr umfangreich war. Dennoch fanden fast alle Schülerinnen, dass der Reader sehr gut war und selbstständiges Arbeiten ermöglicht hat.

Damit Ihr, liebe Blogleser, nocheinmal nachlesen könnt, was die Schülerinnen nun genau als PRO und CONTRA angegegeben haben, hier das Meinungsbild aus dem Unterricht:

PRO 🙂

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CONTRA 😦

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Um die Wahrheit zu finden, muß man diskutieren.“, erkannte Peter Weiss (1916-1982, dt. Schriftsteller) richtig.

Wir als Deutsch-LK E2 sind froh, dass wir die Erfahrung mit den Tablets und dem digitalen Raum von SAMSUNG machen konnten und in unserem Feedbackgespräch ehrlich darüber diskutiert haben.

Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass das SAMSUNG GALAXY 10.1 (insb. S-Note / Textverarbeitung) nicht unbedingt ein sehr gutes Produktivsystem für das Homeoffice ist, aber in der Schule könnte man tolle Sachen damit umsetzen. Wichtig wäre dabei, dass der Unterricht gut vorbereitet und angeleitet wird und dass nicht dauerhaft mit den neuen Medien gearbeitet wird.